Sehnsucht Pompeji - Ludwig I. und seine Leidenschaft für die Antike
14.03. - 11.10.2026
Die Wiederentdeckung Pompejis im 18. Jahrhundert löste in ganz Europa eine Welle der Begeisterung für die Antike aus und wurde zum Vorbild einer ganzen Epoche. Zugleich markiert sie den Beginn der modernen Archäologie und des Klassizismus. Von dieser Strömung ergriffen, schuf König Ludwig I. mit Schloss Villa Ludwigshöhe und dem Pompejanum in Aschaffenburg zwei beeindruckende Zeugnisse dieser Sehnsucht nach der römischen bzw. antiken Welt.
Die Ausstellung zeigt, wie dieser Geist in Architektur, kunstvollen Wand- und Deckenmalereien sowie Mosaiken auf Schloss Villa Ludwigshöhe und im Pompejanum weiterlebt. Entwurfszeichnungen der beteiligten Künstler gewähren spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der beiden Bauwerke. Archäologische Funde aus dem römischen Stadtleben erzählen von der Kunst und dem Alltag einer antiken Stadt. Ein zentrales Thema der Ausstellung ist auch die Wiederentdeckung Pompejis durch Ausgrabungen – damals wie heute.
An Mitmachstationen können Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und so auf künstlerische Weise in die Welt Pompejis und ihrer Nachwirkung eintauchen.
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